Ladykracher und ein erster Platz beim „Bocksbeutel“

Zufriedene Frankfurter Gesichter über einen ersten Platz und auch sonst gute Ergebnisse an einem goldenen Oktobertag bei „Kaiserwetter“ gab es dieses Jahr bei der traditionellen Bocksbeutel-Regatta in Würzburg.

 

Die Zeiten waren dieses Jahr im Schnitt etwa eine Minute schneller als 2016 – eine im Vergleich zum Vorjahr wieder normale Strömung und Top-Bedingungen hatten maßgeblich zu den verbesserten bis guten Zeiten beigetragen.

Gleich in Rennen 1 um 11.01 Uhr gab es Grund zum Jubel: Platz eins für die Renngemeinschaft aus „Freiweg“ und FRV 1865 mit Thomas Benner, Jochen Kaiser, René Bock und André Castelli mit einer Zeit von 15.17 Minuten – damit waren sie der schnellste „Rennvierer ohne“ der Regatta bei den Masters.

 

In Rennen 5a (SF 2x) wurden keine acht Minuten später Svenja Schuder und Carolin Linnebach bei ihrem allerersten Rennen im ungesteuerten Doppelzweier „Jolly Jumper“ mit 18.08 Minuten Zweite von zwei. Bei starken Gegnerinnen eine respektable Leistung der beiden bei ihrer ersten Fahrt.

 

In Rennen 52 (MW 8x+ Gig) starteten zwei Masters-Frauen-Gig-Achter mit FRVF-Beteiligung:

• Mannschaft 1: RGM FRV/FRVF: Heike Birlenbach, Jutta Wälzlein, Kerstin Steinicke, Birgit Hable, Kirsten Huckenbeck, Antje Stachel, Tanja Möbius und Schlagfrau Sibylle Krebber mit Steuerfrau Christel Meyer. Mit 16.17 Minuten unterlagen sie zwar mit deutlichem Abstand von 30 Sekunden den Erstplatzierte, waren aber auch in diesem Jahr noch nie zusammen gefahren und konnten dennoch den Abstand zu den drittplatzierten LieblingsgegnerInnen aus Frankfurt dank hoher Schlagzahl halten.

• Mannschaft 2: RGM FRV/FRVF/Hellas Offenbach: Einige Regatta-Neueinsteigerinnen vom Moselpokal waren in Würzburg gleich wieder im Einsatz, diesmal im Achter! Barbara Cezanne, Anke Krauss, Beatrix Schneider (FRV 1865), Tina Hirschfeld, Astrid Reese (Hellas Offenbach), Carmen Jäger, Christine Günther und Christel Nennstiel mit Steuermann Steffen Wesseler fuhren ein harmonisches Rennen und waren als Achter-Novizinnen mit 17.33 nicht viel langsamer als die eingefahrene Renngemeinschaf aus den Oberräder Vereinen – ein Ergebnis und eine Ladykracher-Crew mit Potential!

 

Dem MM 4x+ mit Steffen Wesseler, Florian Mummy, Eberhard Bätza und Jörn Kollmann (alle von unserem Kooperationspartner FVV) fehlten in Rennen 27 am Ende trotz maximalvoluminöser Anfeuerungsrufe ihrer Steuerfrau Christine Günther nur äußerst knappe 3 Sekunden gegen die unerbittliche Zeitvorgabe von 16 Minuten.

 

Die ‚internationale‘ Renngemeinschaft aus Rheno Franconia, RC Griesheim, Potomac und den roten Sachsenhäusern (mit unserem Helmut „PF“ Meyer an Bord) wurde in Rennen 25 mit 14.47 Minuten zwar nur vierte von vier Mannschaften, war nach Angaben aus gut informierten Quellen jedoch zufrieden mit ihrem Boot, das in dieser Besetzung auch noch nie zusammen gefahren war, und will weiter an ihrem MM 8-+ arbeiten. Gesteuert wurde das Boot von Svenja Schuder (FRV Freiweg).